12. Juli 2011 Region
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Unter Schutzanzügen wurde das Fass geborgen
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Der Fund eines sogenannten Nebelfasses aus dem zweiten Weltkrieg sorgte am Montagabend in Remagen für einen nicht alltäglichen Einsatz der Feuerwehr. Während den Bauarbeiten im Bereich der Grundschule wurde das rund 200 Liter fassende Metallfass durch Baggerarbeiten freigelegt. Die Nebelsäure im Inneren besteht aus Chlorsulfonsäure und Schwefeltrioxid, welche bei Kontakt mit Luftfeuchtigkeit gefährliche Salz- und Schwefelsäure freisetzen kann. Solche Nebelfässer wurden im Krieg zur Abwehr von Fliegerangriffen eingesetzt. Der bei der Reaktion mit feuchter Luft entstehende dichte weiße Nebel sollte Bombenziele verschleiern. Das gefundene Fass wies im ersten Augenblick keine sichtbaren großen Schäden auf und war dicht, so dass keine Säure austreten konnte. Durch das Alter bestand allerdings die Befürchtung, dass es bei der Bergung des Chemiefasses zur einer Undichtigkeit hätte kommen können. (weiterlesen…)
3. Juli 2011 Einsätze 2011
Geschätzte mehrere zehntausend Euro Sachschaden und drei leicht verletzte Feuerwehrleute sind die Bilanz eines nächtlichen Großbrandes beim Sinziger Mineralbrunnen. Um 23.36 Uhr war die Feuerwehr Sinzig zu einem Brand im Außenbereich des Wasserherstellers alarmiert worden. Bereits auf der Anfahrt war ein heller Feuerschein über dem Werksgelände zu erkennen. Mittlerweile meldeten auch Anwohner aus Bad Bodendorf über Notruf den Großbrand. Unmittelbar löste Wehrleiter Andreas Braun Stadtalarm aus, der Löschzug Bad Bodendorf, die Löschgruppen Franken, Koisdorf, Löhndorf und Westum, sowie die Drehleiter Remagen wurden nachalarmiert. Es brannten große Teile des Leergutbestandes. Meterhohe Flammen schlugen aus dem Außenlager des Industriebetriebes in den Himmel. Sofort wurde ein massiver Löschangriff über mehrere Strahlrohre und einen Wasserwerfer eingeleitet. (weiterlesen…)
1. Juli 2011 Einsätze 2011
Am frühen Vormittag gegen halb neun rückte der Löschzug Sinzig mit dem Stichwort “Auslaufendes Öl aus einem LKW” in die Grabenstraße aus. Durch einen geplatzen Hydraulikschlauch hatte dort ein Müllwagen rund 60 Liter Öl auf der Straße verteilt. Mit Wannen konnte weiter auslaufende Betriebsstoffe aufgefangen werden. Die Einsatzkräfte nahmen das Öl mit Bindemittel auf. Aus dem Gerätehaus mussten dafür noch weitere Säcke Ölbindemittel nachgeführt werden. Durch das Abdichten mehrerer Kanaleinläufe konnte ein Umweltschaden verhindert werden. Nach zwei Stunden Einsatzdauer und der fachgerechten Entsorgung des verunreinigten Bindemittels rückte die Sinziger Wehr wieder in das Gerätehaus ein. Für die Endreinigung der Straße wurde eine Fachfirma verständigt. Eingesetzte Fahrzeuge: LZ Sinzig ELW 1, LF 16/12, LF 8/6