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Brandschutzerziehung

Brandschutzerziehung bei Kindern
Brandschutzerziehung bei Kindern

Was ist Brandschutzerziehung?
In Deutschland gibt es jährlich ca. 800 Brandtote zu beklagen, wovon schätzungsweise 200 Kinder sind. Erfahrungen von Versicherungen und der Feuerwehren zeigen, dass teilweise bei Erwachsenen erhebliche Defizite im Brandschutz­bewusstsein vorhanden sind.

Diese Defizite sind besonders in den folgenden vier Bereichen zu beobachten:

  • Erkennen und Beurteilen von Brandgefahren
  • Beurteilen der Wirkung von Feuer und Rauch
  • Kenntnisse über Brandschutzeinrichtungen
  • Kenntnisse über geeignetes Verhalten bei einem Brand

Um diesen Defiziten vorzubeugen ist es Aufgabe der Feuerwehr den Brandschutz­gedanken der Bevölkerung zu fördern. Es wäre also eine systematische Brandschutz­aufklärung bei Erwachsenen erforderlich. Da eine alle Bundesländer umfassende Brandschutz­erziehung von Erwachsenen augenblicklich nur schwer realisierbar ist, ergibt sich die Notwendigkeit Brandschutz­erziehung wenigstens bei Kindern und Jugendlichen durchzuführen.

Ziel der Brandschutz­erziehung und der Brandschutz­aufklärung ist es allgemein, das Brandschutz­bewusstsein der Bevölkerung zu verbessern. Um dieses Ziel zu ereichen wird schon bei den Kindern im Kinder­garten mit der Brandschutz­erziehung begonnen. Dadurch wird eine breite Basis geschaffen auf der man danach altersgerecht weiter aufbauen kann.

Brandschutzerziehung gliedert sich in drei Stufen:

  • Grundbaustein Elementarstufe (Kindergarten)
  • Erweiterungsbaustein Primarstufe (Grundschule)
  • Erweiterungsbaustein Sekundarstufe (weiterführende Schule)

In der Freiwilligen Feuerwehr Stadt Sinzig stehen für diese Aufgaben mehrere ausgebildete Schulklassen­betreuer zur Verfügung, die den Pädagogen gerne helfend zur Seite stehen.

Wer führt Brandschutzerziehung durch?
In erster Linie führen die Erzieherinnen und Erzieher bzw. Lehrer die Brandschutz­erziehung mit den Kindern durch. Sie können dies über einen längeren Zeitraum als ein Feuerwehr­mann, der dies “nur” in seiner Freizeit macht. Außerdem besitzen sie eine pädagogische Ausbildung, sowie ein bestehendes Verhältniss zu den Kindern.

Unterstützt werden sie dabei von Feuerwehr­angehörigen der Feuerwehr Sinzig. Sie sind speziell als Schulklassen­betreuer im Bereich Brandschutz­erziehung ausgebildet und können mit Schulungen, beratenden Gesprächen und Materialien die Pädagogen unterstützen.

Natürlich dürfen bei der Brandschutz­erziehung auch die Eltern nicht fehlen. Es bringt nichts, wenn etwas im Kindergarten oder der Schule gelernt wird und es dann zu Hause nicht weiterverfolgt wird oder das Neugelernte der Kinder keine Beachtung findet. Dafür werden in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Einrichtungen Elternabende veranstaltet, wo die Eltern über die Brandschutz­erziehung informiert werden

 

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