Berlin – Deutsche Feuerwehren ziehen Weihnachtsbilanz

Freiwillige Feuerwehr SinzigFreiwillige Feuerwehr Sinzig

Auch über die Feiertage waren viele freiwillige Feuerwehrmänner und -frauen für die Bevölkerung in ganz Deutschland rein ehrenamtlich im Einsatz. In den vergangenen Tagen zog der Deutsche Feuerwehr­verband (DFV) in Berlin die Bilanz für Weihnachten. „Mindestens zwölf Menschen sind bundesweit bei Bränden an den Weihnachts­tagen ums Leben gekommen, drei weitere bei einem tragischen Gasunglück. Dies ist aus Sicht der Feuerwehren eine erschreckende Häufung und einmalig während der Weihnachtstage in den vergangenen Jahren“, sagte Verbands­präsident Hans-Peter Kröger. Auch die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Sinzig war an den Weihnachts­feiertagen zwei mal im Einsatz gewesen. Neben einer Personensuche war die Hilfe der Feuerwehrkräfte auch bei einem Kaminbrand gefordert. (mehr …)

Mainz – Rheinland-pfälzische Feuerwehren rückten 2008 rund 40.000 Mal aus

Einer von "wenigen" Brandeinsätzen im LandEiner von „wenigen“ Brandeinsätzen im Land

Vergangene Woche legte Innenminister Karl Peter Bruch in Mainz die Einsatzstatistik der Feuerwehren in Rheinland-Pfalz für das Jahr 2008 vor. Die 2.335 freiwillige Feuerwehren und fünf Berufsfeuerwehren mussten zu rund 40.000 Einsätzen ausrücken. Dabei waren die meisten Einsätze keine Brandeinsätze, sondern passend zum jahrelangen deutsch­landweiten Trend Hilfeleistungen. Diese stehen mit ca. 26.000 im Gegensatz zu lediglich 7.500 Feuern zu Buche. Bis zum Jahr 2006 stiegen die Einsätze kontinuierlich an doch in den letzten Jahren gingen die Einsatzzahlen wieder zurück. Der Rückgang ist dadurch zu erklären, dass die Feuerwehren zu weniger Bränden alarmiert worden sind, als in den Jahren zuvor. Die Anzahl der Hilfeleistungseinsätzen wie zum Beispiel Fahrzeugunfällen, Vermisstensuchen, Einsätzen bei Hochwasser, Sturmschäden oder bei Gefahrgutunfällen bewegt sich weiter auf einem Hohen Niveau. (mehr …)

Sankt Augustin – Stadt fördert die Feuerwehrarbeit mit Zusatzrente

Feuerwehrarbeit - meist rein ehrenamtlichFeuerwehrarbeit – meist rein ehrenamtlich

Zur Stärkung des Ehrenamtes zahlt die Stadt Sankt Augustin in Zukunft ihren etwa 210 freiwilligen Feuerwehrleuten eine Zusatzrente für die Altersvorsorge. Wer mindestens 25 Jahre aktiv im Dienste der Feuerwehr gestanden hat, soll monatlich einen finanziellen Zuschuss von rund hundert Euro erhalten. Die Stadt begleicht dafür die Rentenbeiträge, starten soll das Programm ab Januar nächsten Jahres. Der Brandschutz ist eine wichtige Aufgabe der Gemeinden, die in Sankt Augustin, wie überwiegend auch im Rest von Deutschland, von Freiwilligen Bürgerinnen und Bürgern ausgeübt wird. Manche riskieren bei Einsätzen sogar ihre eigene Gesundheit, alle opfern dabei einen großen Teil ihrer Freizeit für das Gemeinwohl. Mit dieser zusätzlichen Leistung will die Stadtverwaltung langjähriges ehrenamtliches Engagment honorieren. (mehr …)

Mainz – Ministerpräsident Kurt Beck lobt die Feuerwehr

Kurt Beck und Karl Peter Bruch beim FestaktKurt Beck und Karl Peter Bruch beim Festakt

„Die Feuerwehren sind ein Kernstück der zivilen Gefahrenabwehr und leisten einen unverzichtbaren Beitrag zum sicheren Zusammenleben in Rheinland-Pfalz.“ Dies sagte Ministerpräsident Kurt Beck beim Festakt 60 Jahre Feuerwehr in Rheinland-Pfalz am gestrigen Montag. Zahlreiche Gäste von den Feuerwehren des Landes und aus allen gesellschaftlichen Bereichen waren zu den Feierlichkeiten in das Kurfürstliche Schloss nach Mainz gekommen. Am 11. Mai 1949 wurde nach der Gründung Rheinland-Pfalzs ein erstes Gesetz über das Feuerwehrwesen verabschiedet. Neben ihrer bedeutenden Rolle bei der inneren Sicherheit, hebte der Ministerpräsident auch die soziale Bedeutung der Feuerwehr besonders hervor, indem sie als wichtiges Bindeglied zwischen den Bürgern und dem Gemeindewesen vor Ort fungiere. (mehr …)

Brüssel – Einheitliche Notrufnummer in Europa „Notruftag 11.2.“

Europaweiter NotrufEuropaweiter Notruf

EU-Bürger müssen besser über die einheitliche europäische Notrufnummer 112 informiert werden. Nur 22% der EU-Bürger wissen spontan, dass 112 die in der gesamten EU gültige Rufnummer für Rettungs­dienste ist. Bei einer unionsweiten Erhebung wurde festgestellt, dass die nationalen Behörden noch einiges tun müssen, um den Informations­stand der Bevölkerung zu verbessern. Deshalb ruft die Kommission die Mitglied­staaten dazu auf, die Bekanntheit der Nummer 112 zu steigern. Seit Inkraft­treten des EU-Tele­kommunikations­regeln im Jahr 2003 haben 26 der 27 Mitglied­staaten die Möglichkeit geschaffen, die Notruf­nummer 112 von Festnetz- und Mobil­telefonen zu erreichen. (mehr …)

Thüringen – Landtag beschließt Rauchmelderpflicht in Wohnungen

RauchmelderRauchmelder

Als mittlerweile achtes Bundesland in Deutschland hat nun auch Thüringen eine Rauchmelder­pflicht eingeführt. Der Thüringer Landtag verabschiedete am gestrigen Tage die entsprechende Änderung der Landes­bau­ordnung. Demnach müssen nun in allen Neubauten in den Wohnungen Rauch­melder montiert werden, speziell vorgeschrieben sind sie in Schlaf- und Kinder­zimmern, sowie in Fluren. Der Thüringer Landes­feuerwehr­verband begrüßte die Gesetzesänderung: \“Damit werde eine Forderung des Verbandes – zumindest teilweise – endlich in die Realität umgesetzt\“, so Verbands­chef Lars Oschmann. Er appelierte aber auch an Bewohner von Altbauten ebenfalls diese Kleinen Lebensretter zu installieren. So starben in den Jahren 2005 und 2006 allein in Thüringen jeweils 16 Menschen bei Wohnungs­bränden. Ein Rauch­melder hätte sie vielleicht vor dem gefährlichen Brandrauch gewarnt. Eine Rauchmelderpflicht gibt es übrigens auch in Rheinland-Pfalz. Mehr dazu erfahren sie im Bereich Rauchmelderpflicht.