24. Mai 2010 Überregional
Auch Feuerwehren aus Rheinland-Pfalz beteiligen sich an der Hilfe bei dem großflächigen Hochwasser in Polen. Am Freitagmittag waren Einheiten aus Koblenz und Ludwigshafen auf Bitten des Innenministeriums mit insgesamt vier Fahrzeugen und acht Feuerwehrleuten nach Polen aufgebrochen. Die beiden mitgeführten Spezialpumpen vom Typ Hytrans Fire System haben eine Förderleistung von bis zu zehntausend Liter pro Minute und verfügen über je rund eintausend Meter großvolumiges Schlauchmaterial. Mittlerweile sind die Einsatzkräfte in der 180.000 Einwohner Stadt Bytom im Süden Polens im Dauereinsatz. Ihre Aufgabe bestand dabei insbesondere am Sonntag daraus lebenswichtige Infrastrukturen vor der akuten Überflutung zu schützen. Geplant ist voraussichtlich ein Einsatz für die Dauer von einer Woche. Versorgt werden die deutschen Kräfte von den polnischen Kollegen vor Ort, die Zusammenarbeit funktioniert in der Praxis dabei hervorragend. (weiterlesen…)
27. Januar 2010 Überregional
Unter der Federführung des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) findet ab dem heutigen Mittwoch die vierte bundesweite Krisenmanagementübung “LÜKEX” statt. Geprobt wird für zwei Tage lang der Umgang mit terroristischen Sprengstoffanschlägen, teilweise auch mit der Beteiligung von Chemischen oder Radioaktiven Stoffen. Neben dem Bund mit rund 20 betroffenen Bundesbehörden üben gemeinsam mit allen Bundesländern auch viele Unternehmen, Feuerwehren, Hilfsorganisationen, die Polizei und die Bundeswehr. Koordiniert wird das Übungsszenario von Ahrweiler aus. In der Akademie für Krisenmanagment Notfallplanung und Zivilschutz (AKNZ) überwachen rund 200 BBK-Mitarbeiter die Arbeit der Krisenstäbe und spielen nach und nach die fast tausend Übungseinlagen ein. (weiterlesen…)
30. Dezember 2009 Überregional
Auch über die Feiertage waren viele freiwillige Feuerwehrmänner und -frauen für die Bevölkerung in ganz Deutschland rein ehrenamtlich im Einsatz. In den vergangenen Tagen zog der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) in Berlin die Bilanz für Weihnachten. „Mindestens zwölf Menschen sind bundesweit bei Bränden an den Weihnachtstagen ums Leben gekommen, drei weitere bei einem tragischen Gasunglück. Dies ist aus Sicht der Feuerwehren eine erschreckende Häufung und einmalig während der Weihnachtstage in den vergangenen Jahren“, sagte Verbandspräsident Hans-Peter Kröger. Auch die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Sinzig war an den Weihnachtsfeiertagen zwei mal im Einsatz gewesen. Neben einer Personensuche war die Hilfe der Feuerwehrkräfte auch bei einem Kaminbrand gefordert. (weiterlesen…)
14. August 2009 Überregional
Vergangene Woche legte Innenminister Karl Peter Bruch in Mainz die Einsatzstatistik der Feuerwehren in Rheinland-Pfalz für das Jahr 2008 vor. Die 2.335 freiwillige Feuerwehren und fünf Berufsfeuerwehren mussten zu rund 40.000 Einsätzen ausrücken. Dabei waren die meisten Einsätze keine Brandeinsätze, sondern passend zum jahrelangen deutschlandweiten Trend Hilfeleistungen. Diese stehen mit ca. 26.000 im Gegensatz zu lediglich 7.500 Feuern zu Buche. Bis zum Jahr 2006 stiegen die Einsätze kontinuierlich an doch in den letzten Jahren gingen die Einsatzzahlen wieder zurück. Der Rückgang ist dadurch zu erklären, dass die Feuerwehren zu weniger Bränden alarmiert worden sind, als in den Jahren zuvor. Die Anzahl der Hilfeleistungseinsätzen wie zum Beispiel Fahrzeugunfällen, Vermisstensuchen, Einsätzen bei Hochwasser, Sturmschäden oder bei Gefahrgutunfällen bewegt sich weiter auf einem Hohen Niveau. (weiterlesen…)
11. Juli 2009 Überregional
Zur Stärkung des Ehrenamtes zahlt die Stadt Sankt Augustin in Zukunft ihren etwa 210 freiwilligen Feuerwehrleuten eine Zusatzrente für die Altersvorsorge. Wer mindestens 25 Jahre aktiv im Dienste der Feuerwehr gestanden hat, soll monatlich einen finanziellen Zuschuss von rund hundert Euro erhalten. Die Stadt begleicht dafür die Rentenbeiträge, starten soll das Programm ab Januar nächsten Jahres. Der Brandschutz ist eine wichtige Aufgabe der Gemeinden, die in Sankt Augustin, wie überwiegend auch im Rest von Deutschland, von Freiwilligen Bürgerinnen und Bürgern ausgeübt wird. Manche riskieren bei Einsätzen sogar ihre eigene Gesundheit, alle opfern dabei einen großen Teil ihrer Freizeit für das Gemeinwohl. Mit dieser zusätzlichen Leistung will die Stadtverwaltung langjähriges ehrenamtliches Engagment honorieren. (weiterlesen…)